rundgedanken unseres Konzeptes
chwerpunkte unserer Arbeit
er letzte antiautoritäre Kinderladen?
rundgedanken unseres Konzeptes |
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Durch einen weitgehend selbst bestimmten Tagesablauf wird die Entwicklung und Entfaltung der Potentiale unserer Kinder am besten gefördert.

Wir wissen alle: wenn wir etwas selbst bestimmen können, macht das am ehesten gute Laune, fördert die Kommunikation untereinander und die gemeinsame Suche nach akzeptablen Lösungen.
Das alles erhöht den Wohlfühlfaktor, unterstützt so die Lernprozesse und fördert die individuelle Entwicklung und das soziale Miteinander.

Kinder sind auf vieles neugierig, stellen viele Fragen (und manches in Frage).
Kinder machen ständig Erfahrungen und Entdeckungen.
Daran knüpft unser gut aus- und weitergebildetes Fachpersonal in der Arbeit an,
wenn es kleine Aktionen und verschiedene Projekte anbietet.
So machen wir die Kinder im Laufe der Jahre mit allen Themenbereichen vertraut,
die das Berliner Bildungsprogramm vorsieht.
chwerpunkte unserer Arbeit sind: |
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Die Entwicklung von sozialen Kompetenzen
- selbst bestimmtes und auch selbst organisiertes SpielsDie individuelle Entwicklung
Die Entwicklung des Selbstausdrucks durch
- vielfältige Möglichkeiten der Bewegung (wir sorgen dafür im Innen- und Außenbereich des Kinderladens und gehen einmal wöchentlich zum Turnen in eine Sporthalle)Die Vermittlung von ersten naturwissenschaftlichen Erfahrungen
in den Bereichen
- Biologie
- Physik und Chemie
- Mathematik
er letzte antiautoritäre Kinderladen? |
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Die antiautoritären Kinderläden waren Teil der 68er Studentenbewegung.
Diese Bewegung hat dafür gesorgt, dass Werte in Frage gestellt worden sind, die den Faschismus mit möglich gemacht haben:
Werte wie Zucht, Gehorsam und Unterordnung, um nur einige zu nennen, haben auch nach 1945 sowohl die familiäre als auch die institutionelle Erziehung in Kindergärten und Schulen maßgeblich bestimmt.
Gegen diese Form der autoritären Erziehung hat die 68er Bewegung sich gewandt; insofern war sie tatsächlich anti-autoritär.
Sie hat entscheidend mit zu einer veränderten Sicht auf Kindheit und Erziehung beigetragen.
Sie hat pädagogisches Denken und Handeln demokratischer gemacht – dies ist im übrigen auch ein wesentliches Anliegen des Berliner Bildungsprogramms, das gar nicht denkbar ist ohne die Veränderungen, die die Kinderläden mit auf den Weg gebracht haben.
Hier hat unser 1971 gegründeter Kinderladen seine Wurzeln.
Wesentliches aus dieser Anfangsphase ist für uns auch heute noch wichtig:
Kindern Raum zu geben für eigene Erfahrungen und Entdeckungen, selbst zu bestimmen.
Dabei sind für uns aber auch klare und für alle verbindliche Grenzen selbstverständlich.
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